Schauhaus,

2009


Ein Wahrzeichen auf Zeit. Direkt vor dem Orpheum lässt sich die Zweit-Fassade nieder und verwandelt ihr Dahinter in ein begehbares Ensemble übereinander geschichteter Funktionen. Gleichzeitig entsteht ein direkter Zugang zur Terrasse des Orpheums. Es entsteht ein Zentrum zur Kommunikation und Aufführung, in dem AnrainerInnen, Akteure und Gäste einander begegnen. Auf drei Ebenen bietet die Funktionsfassade Platz für Interaktion und Performance, immer nach außen offen und einsehbar, also öffentlich. Das Orpheum verschwindet auf Zeit hinter dem Schauhaus und zeigt, was sein Schatten nicht ist: eine öffentliche Plattform der Kommunikation und Konfrontation. Es wird produziert, dokumentiert, projiziert, gekocht, getanzt, gegärtnert, geschrieben, zugehört und zugesehen – ein Spektrum von Tätigkeiten, Aktionen und Reaktionen wird zur Schau gestellt. Der Innenraum des Orpheums wird lediglich durch entsprechende Lichtinstallationen in Meer von orangem Licht gehüllt. In weiterer Folge werden keine Eingriffe vorgenommen.





AdresseOrpheumgasse, Graz
Zeitraum24. September bis 18. Oktober 2009
ProjektVeranstaltungszentrum Steirischer Herbst
TypArchitektur, Ausstellung, Urbanismus
MVD ,